Nach überstandenem Laufloch durchstarten

Letztes Jahr lief seit April lauftechnisch – milde ausgedrückt – nicht so gut bei mir. Mehrere Monate lief sogar gar nix. Ich hatte keine Ziele und den Antrieb verloren. Dazu viel zu viele andere Dinge im Kopf, die mir wichtiger erschienen. Mein Running Index schoss nach unten und die Inzidenzwerte nach oben. Beides nicht gut. Doch das erste war ich in der Lage zu ändern. Dazu musste ich nur Schuhe binden und raus oder runter aufs Laufband. Ich habe begonnen eine Serie zu schauen, Vikings. Der Kampf lief also ab sofort nicht nur in meinem Kopf sondern auch auf der Leinwand, und das war gut so. Denn so bin ich dran geblieben. Die Ausdauer kam zurück und damit der Spaß.

Jetzt will ich auch wieder ein besserer Läufer werden. Also stehen die ersten Intervalle in 2021 an. Das ist ja eigentlich nicht so mein Ding. Aber wenn man besser werden will ganz hilfreich.

Ich mache also eine sogenannte Treppe: 200 – 400 – 800 – 400 – 200 und das ganze 2mal. Uiuiui, ich bin das alles nicht mehr gewohnt. Aber das Gute beim Laufen ist ja, es lohnt sich immer. Neben dem guten Gefühl kann man sich drauf verlassen besser zu werden. So steigt auch meine Formkurve wieder an. Und das ist gut so.

Dann steht auch schon mein erster Ü 30er Lauf in diesem Jahr an. Es geht wieder auf den Ölberg im 7G (Siebengebirge). Schon was anderes als 3 Stunden auf dem Laufband. Ja, solche Einheiten absolviere ich auch. Will ja schließlich wissen was Ragnan und seine Wikinger so anstellen 😉 Aber es geht halt nix über die Freiheit in der Natur.

Noch ein paar Impressiönchen vom winterlichen Longrun. Ein herrlicher Blick vom verschneiten Ölberg.

Das Pferd blickt etwas neidisch auf mein leckeren Energie Snack mit minzigem Honiggeschmack von Aerobee Energy Gel Übrigens meine erste Wahl wenn es um natürliche Energie beim Laufen geht.

Viel Wasser, Sonne und ein Longrun. Fast wie Urlaub. 31km an der wunderschönen Sieg entlang auf dem Weg in meine erste 100+ Woche in diesem Jahr… Man war das schön! So langsam kommt die Fitness zurück. Wird ja auch mal langsam Zeit!

Neues Wochenende, neuer Longrun!

Herrlich!!! Dieser lange Samstagslauf um die Wahnbachtalsperre lässt mich an all meine Laufveranstaltungen denken, die bei mir dieses Jahr anstehen.

Die Bergischen 5 dürften grob ein ähnliches Gelände vorweisen. Die One Hand Bridge, wie ich sie getauft habe, lässt mich doch stark an den Bienwald Backyard Ultra denken. Der gefrorene Matschboden kommt teilweise nah an einen salzigen Wüstenboden. Und auch der blaue Himmel weckt meine Vorfreude auf den Ultra X Jordan. Aber eigentlich sind es einfach nur 3,5 wunderschöne Stunden bei tollem Wetter draußen in der Natur.

Danke für den Nachschub an natürlicher Energie, Aerobee Energy Gel

So, dann stehn heute wohl wieder paar Intervalle an. Auf gehts!

Aber lange langsame Läufe machen einfach viel mehr Spaß, vor allem bei so einem Wetter…

Unter Hochspannung geht es schräg hoch und runter über feine Trails bei meinem sonntäglichen Longrun. Diesmal in der alten Heimat. Und auch da entdecke ich immer noch neue Ecken. Das geht so gut nur beim Laufen.

Laufen ist so viel mehr als nur Laufen! Noch besteht ein Fünkchen Hoffnung, dass „Die Bergischen 5“ stattfinden, also wird fleißig weiter an der Form trainiert und dabei die Natur genossen. Außerdem haben gerade die langen Läufe unglaublich positive Auswirkungen auf Geist und Seele.

Doch dann kommt eine schlechte Nachricht. Höchst wahrscheinlich muss das Rennen abgesagt werden. Ich habe mich bisher wirklich intensiv darauf vorbereitet. Wie bleibt man da motiviert? Keine Ahnung! Das Wetter hilft jedenfalls. Ich lege nach der Hiobsbotschaft erst mal zwei Tage Laufpause ein um mich zu sammeln. Der Entschluss: Nochmal fall ich nicht in ein solches Laufloch. Das muss ich verhindern. Also einfach weiter. Notfalls bastel ich mir ein eigenes Laufabenteuer. So!

Ich mache also meine erste wirklich harte Back2Back – Wochenend – Einheit in diesem Jahr.

Erst 23km Intervalle und am darauf folgenden Tag langsame adelige 37km vom Siegbogen in die Wahner Heide und zurück. Bei Kaiserwetter zum Heidekönig.

Leider sehe ich immer häufiger diese kahlen Waldflächen. Das mit dem Baumsterben ist echt sehr traurig. Ich liebe den Wald. Er ist mein Stadion und mein Spielplatz.

So eine Back-to-Back Einheit kann ja auch für den Backyard im Juni als Vorbereitung nicht schaden falls „Die Bergischen 5“ tatsächlich ausfallen. Es sind jedenfalls knappe vier schöne abwechslungsreiche Stunden in einer moderaten Pace. Danach die Beinchen noch bei einer kleinen Fahrradtour mit der Familie ausschüttelnt und zwei Schätze (Geo Cache) finden. Top Sonntag! Jetzt ist aber Couching angesagt.

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