fit & faul & neue Energie

Lange nix hören lassen. Ich gebe es zu, ich hatte einen Durchhänger. Fit wie nie und faul wie selten. Das alles im ersten Viertel von 2020. 3 Tage vor meinem Versuch den Marathon unter 3 Stunden zu laufen kam der Motivationsdämpfer. 2 Wochen später auch die Absage für das Etappenrennen „Die bergischen 5“. Das Corona Virus hat voll um sich gegriffen und jetzt zählen andere Dinge. In den sozialen Medien habe ich die vielen Laufposts gesehen, das Wetter perfekt zum Laufen und doch herrschte in der ganzen Zeit in mir eine merkwürdige Leere. Ich hing irgendwie im Nichts fest. Der Sport erschien mir so unwichtig und weit entfernt. Damit ist jetzt Schluss! Ab jetzt wird wieder gelaufen, auch erst mal ohne konkretes Ziel. Die Energie dafür zu finden fällt mir nach wie vor schwer. Der Kopf ist eigentlich mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Aber erstmal ein Aerobee Energy Gel. Das hilft bestimmt. Und wenn ich dann draußen bin, wird es der Spaß an der Bewegung und die frische Luft wie immer schon richten. Natürlich mit Abstand zu den Mitmenschen. Einmal Kopf durchblasen bitte! Achtet auf euch und bleibt gesund!

Es hat geklappt. Der Spaß am Laufen ist nach wie vor da und es hilft über schwierige Phasen hinweg. Nebenbei ist es gut für das Imunsystem. Man könnte sagen:

Bewegung ist systemrelevant

Wir werden diese Krise überstehen und vielleicht als eine bessere Gesellschaft daraus hervorgehen. Das würde ich mir wünschen.

Outdoor Blog des Jahres 2019 „Trailrunning“ – Platz 2

So, die Ergebnisse von der Wahl zum Outdoorblog des Jahres 2019 sind da. Glückwunsch an den Gewinner Blog eatrunhike.de Ich habe mit meinem Blog den 2.Platz gemacht. Das macht mich ganz schön stolz! Vielen vielen Dank für eure Unterstützung! Ein Bützche 😘 für jeden Einzelnen, der für mich abgestimmt hat.

Alle Ergebnisse gibt es hier:

https://www.campz.de/info/top-outdoorblog-2019-trailrunning/#zwischenergebnis

Buchempfehlung – Wer die Wahl hat, liebt die Qual

Tanja Schönenborn und Rafael Fuchsgruber haben zusammen ein Buch geschrieben.

„Wer die Wahl hat, liebt die Qual“

Scheinbar bin ich nicht in dieses Buch verliebt, denn es zu lesen war alles andere als eine Qual. Und dabei habe ich es mir selbst ausgewählt. Aber an dem Titel ist schon was dran. Denn nur wenn man die Komfortzone verlässt, kann man wahres Glück erleben. Das sagten bereits viele schlaue Menschen. Und nach Glück streben wir vermutlich alle, wenn wir die Wahl haben. Die beiden erleben unglaubliche Laufabenteuer. Mal alleine, mal gemeinsam. Zusammen gehen sie in die gleiche Richtung, das Tempo spielt dabei nicht die entscheidende Rolle auch wenn das meist unfassbar hoch ist. Nicht nur in den Rennen selbst, sondern auch im ganz privaten Leben geht es sehr dynamisch zu. Höhen und Tiefen darf man emotional miterleben. Auch wenn ich die meisten Geschichten von den beiden schon kannte (Gespräche oder selbst dabei gewesen) konnte ich die Abenteuer so auf eine ganz andere Weise nacherleben. Auf der einen Seite der erfahrene und immernoch neuigierige Wüstenläufer und auf der anderen Seite die talentierte Läuferin, die mit ganz schnellen Schritten große Abenteuer für sich entdeckt. Dabei erzählen sie abwechselnd aus ihrer jeweiligen Perspektive. Das ist unterhaltsam und abwechslungsreich. Das Buch hat mich in ferne Länder und in das Leben von Tanja und Rafael mitgenommen. So habe ich mir wieder einiges in das Bewusstsein geholt, was ich schon im echten Leben von den beiden lernen durfte. Sei es die Begeisterung oder die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die man nicht ändern kann. Ihr seid toll! Ein Satz der mich seit der ersten Begegnung mit Rafael begleitet ist: „Es ist gut einen Plan zu haben, noch besser ist es aber bereit zu sein diesen Plan in die Tonne kloppen zu können.“

Irgendwann laufen wir mal wieder gemeinsam durch eine Wüste dieser Welt!

Apropo, es sind sogar ein paar Bilder im Buch abgedruckt, die ich in der Dasht e Lut im Iran aufnehmen durfte. Schaut doch mal rein und lasst euch inspirieren.

Von Brexit, Erkältung und Treppchen-Träumen

Das war letzte Woche nach dem Brexit. Mein persönlicher British Gedenklauf am Sonntag. I felt like a fell runner. Dauerregen auf 32 km. Tschüss England, tschüss Sonntag und hoffentlich tschüss Regen. Leider war es scheinbar ein „Hallo“ Erkältung. Dienstag darauf hatte ich nochmal ein hartes Intervalltraining über 20 km und dann musste ich leider 2 Tage Laufpause einlegen. Aber grundsätzlich ist es einfach immer besser auf seinen Körper zu hören als das Training stur durchzukloppen. Gestern konnte ich es dann aber trotz Resterkältung bei schönem Sonnenuntergang nicht lassen. Und es hat erstaunlich gut geklappt.

Noch gut 4 Wochen bis zum Marathon und ich werde versuchen die 3 Stunden anzugreifen.

Der Daumen ist übrigens für alle, die für meinen Blog bei der Wahl zum Outdoor Blog des Jahres 2019 in der Kategorie „Trailrunning“ gestimmt haben. Ihr seid Spitze! Danke!

Derzeit Platz 1.

Noch kann man 2 Wochen wählen, Leute! Das wäre doch was, wenn ich die Platzierung halten könnte. Aber zumindest das Treppchen könnte drin sein, also bitte alle voten, die es bisher nicht gemacht haben.

Hier der Direktlink:

https://www.campz.de/info/top-outdoorblog-2019-trailrunning/?fbclid=IwAR1rF7eWl-Olqdi77aCG1GxqagWhX6fTJUkfM-X-pyitUb-Q5Q8dDKTkYHE#zwischenergebnis

Vielen Dank!

Marathon Trainings Zwischenstand

Passend zum harten Marathon Training mit Laufplan von Michael Arend (Marathon in 2:59:59) kam dieses leckere Testpaket an:

Was ich davon halte, erzähle ich ja im Video. Nur soviel vorweg: Yammieee!!!

Aber auch kleine Rückschläge gehören meist zu einer Wettkampfvorbereitung. Bei mir war es bisher ein leichter Schmerz im Fußrücken. Ich wurde zu 2 Tagen Laufpause gezwungen und auch sonst habe ich mich leicht zurück gehalten. Ganau da tats weh:

War eigentlich aber recht gut auszuhalten beim Lauftraining. Seit dem Silvesterlauf hatte ich das eigentlich. Mal mehr mal weniger. Mittlerweile ist es weg. Wahrscheinlich war es eine Überlastung in der Sehne, da ich schon deutlich mehr Tempo trainiert habe. Angefangen hats am unteren Schienbein. Direkt nach dem Silvesterlauf. Dann gings oben auf den Fußrücken. An genau dem Punkt (Pfeilspitze) tats weh, wenn ich drauf drückte. Wenn ich den Fuß in Richtung Schienbein hochgezogen habe tats auch weh. Beim schnellen Gehen auch. OK, Arztbesuch wäre wahrscheinlich das Beste gewesen, aber ich habe es auch so in den Griff bekommen. Der Schmerz war für einen Besuch beim Doc einfach nicht schlimm genug. Bin da ja „leider“ immer etwas zurückhaltender. Danke aber auf jeden Fall für all die Tips dazu auf facebook!

Ich hänge etwas in den Seilen. Aber stolz diese harte Einheit durchgezogen zu haben. Das war vermutlich das härteste Training was ich bisher gemacht habe. 35km davon 16 in einer 4:25er Pace und 8 in einer 4:04er Pace. Puh! Und dann erst mal die base chillen für den Rest des Tages, oder wie das die jungen Menschen so zu sagen pflegen.

So, und nach dem Projekt Marathonbestzeitverbesserung am 8.März in Kandel steht schon das nächste Lauf-Highlight 2020 an. „Die bergischen 5“ 178km in 5 Etappen durch das schöne bergischen Land. Auch darauf freue ich mich sehr. Am 5.April startet dieses Lauferlebnis.

Top Outdoorblog 2019

Es gibt eine Wahl zum beliebtesten Outdoorblogs des letzten Jahres.

Und mein Blog – nobs-blog.de – ist in der Kategorie – Trailrunning – nominiert!!!

Ich freu mich!!!

Bitte stimmt für mich ab. Geht ganz schnell. Und ihr könnt sogar was gewinnen. Hier der Direktlink:

https://www.campz.de/info/top-outdoorblog-2019-trailrunning/#nobs-blog

Über 100 Blogs wurden ausgewählt, die in 5 Kategorien eingeteilt sind.

Und hier findest du noch eine kurze Erklärung, wie die Blogwahl funktioniert:

  • Bis zum 21.02.20 kann jeder in der Umfrage für seinen Lieblingsblog abstimmen
  • Unter allen Usern die ihre Stimme abgeben, verlosen wir zwei € 200,- Gutscheine von campz.de.

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