Silvesterlauf Bonn 2019

Einmal noch gallopieren war das Lauf-Motto des letzten Tages in 2019

Hüüüüh!!! Das Laufjahr ist zu Ende. Ich habe es beim Silvesterlauf in Bonn mit einer neuen Bestzeit über 10km beendet. Darüber bin ich sehr froh. Vor allem weil ich das wirklich nicht erwartet habe. Der Trainingsplan, der eigentlich auf den Marathon im März in Kandel ausgelegt ist, scheint schon jetzt zu greifen.

39:17 / Platz 6 in meiner Altersklasse M35 / Platz 40 over all

Damit 25 Sekunden schneller als mein bisheriger Rekord, den ich vorletztes Jahr in Leverkusen gelaufen bin.

So kann ich optimistisch in die Zwanziger starten. Ich freue mich auf ein spannendes 2020! Euch allen einen Guten Start ins neue Jahrzehnt! Kommt gut rein!

Reste-Runs 2

Es ist mal wieder Zeit für ein „Reste-Runs“. Da hat sich nämlich Einiges angesammelt. Auf dass viele weitere schöne Erlebnisse folgen werden! Denn es sind auch die alltäglichen Läufe, die oft vieles bereit halten, über das man sich freut und das man gerne in Erinnerung behält. Ich gehe jetzt erstmal auf meinen sonntäglichen Longrun… In diesem Sinne:

FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN START IN 2020!!!

Bleibt in Bewegung!

Ich liebe meinen Sohn und ich liebe das Laufen und ich liebe es dass mein Sohn es liebt mit mir laufen zu gehen.

Mit meinen Töchtern bin ich ja schon paar mal durch die Hood und über die Tartanbahn gelaufen. Jetzt kann ich das auch mit meinem Sohn. Er ist stolz auf sein neues Rennauto. Die ersten Laufstunden können also beginnen. FREU!!!

Langsam aber stetig werde ich wieder fitter. Die Lauffreude ist eh da. Sonne, viel Natur und ein Longrun. Toll!

Wenn der Hase und der Igel sich im Morgengrauen ein Rennen auf den Feldern liefern, die Farben den Himmel nach und nach eintönen, der Blick über den weiten Horizont gleitet, die frische Luft sanft und jungfräulich meine Wangen streichelt, die Stille der Nacht nur von einem guten Dutzend hupender Traktoren unterbrochen wird, die für eine gerechte Bezahlung ihrer Lebensmittel demonstrieren und das leider kaum einer mitbekommt, weil der Großteil der Bevölkerung noch im gemütlichen Bett schlummert, spüre ich wieder dieses wundervolle Gefühl von Guten-Morgen-Freiheit-Morgenlauf.

Dieses Jahr bin ich dabei, beim Platinman! Zwar nicht wirklich fit. Aber es wird trotzdem ein riesen Spaß. Davon bin ich überzeugt. Wird ja auch mal wieder Zeit für einen Wettkampf.

Hatte die Platinman Strecke gar nicht mehr so hart in Erinnerung. Fitness Zustand: nicht so prickelnd. War trotzdem ein Traum. Da darf ich mir wohl für das Rennen am 10.11. nicht sooo viel vornehmen. Noch 3 Wochen Training mal sehen was bis dahin noch geht…

Du bis Kölle! 20km Lauf Köln erleben. Durchs Laufen einige Ecken entdeckt, die ich noch gar nicht so richtig kannte. Obwol ich seit 2004 hier meistens arbeite und auch 5 Jahre gelebt habe.

Ja,es gibt auch Strände in Köln und viel grün. Trailrunning paar km aus der city raus und schon geht’s los.

Ein ganz entspannter Lauf unter Freunden. Mit Tanja und Rafael. Könnte und sollte ich mich wieder dran gewöhnen. Die beiden laufen in 2 Wochen in der Atacama. Ich binde zur Zeit viel zu selten meine Laufschuhe. Aber jetzt…

So ist es entstanden, mein neues Lauftattoo. Auf dass ich immer ein Bein vor das andere setzen kann.

Kurze Szene, die es nicht in meine Wüstenlauf-Doku „Traces on Dunes“ geschafft hat. War schon etwas spooky mit den Spinnen und Skorpionen im Lichtkegel und dieser unfassbaren Stille in der Einsamkeit der Wüste. Aber irgendwie total geil. Miss it!

Mal was anderes. Zweimal 40 km radeln. Morgens zur Arbeit, abends zurück. Und ich sags immer wieder: Ach wenn doch nur der Arsch nicht so weh tun würde! Kommt mir bitte nicht mit: Du brauchst einen anderen Sattel.

Schöner Tag mit Familien-Lauftraining. Inklusive Bestzeiten meiner Mädels auf 400 Metern. Die große 2:00 und die kleine große 2:16 und auf 800 m die große 4:41. Ich bin stolz wie Bolle! Auch ich habe meine erste 400 Meter Zeit. 1:08. Geschwindigkeit habe ich definitiv eingebüßt in den Jahren, musste ich beim 100 Meter Sprint deutlich feststellen. Puh! Halt echt nicht mehr der Jüngste. Ab morgen wieder längere Strecken…

 

7G-HM-DNF

OK, ich gebe zu die Beitragsüberschrift „7G-HM-DNF“ sieht aus wie ein KfZ-Nummernschild. Apropo Auto. Das hätte ich an diesem Tag wohl lieber stehen lassen und zu Hause bleiben sollen. Nicht nur wegen der Umwelt oder weil sich diese Veranstaltung „Siebengebirgsmarathon“ nicht lohnt, ganz im Gegenteil. Aber für meinen Körper wäre es die richtige Entscheidung gewesen. Immerhin habe ich das nach 4 Kilometern eingesehen und bin dann bei Kilometer 5, am ersten Verpflegungspunkt, ausgestiegen.

Mein erster DNF (Did Not Finish)!

So, jetzt bin ich nach 6 Jahren laufen endlich auch ein kompletter Läufer 😉 Muss ja jeder mal mitgemacht haben, habe ich mir sagen lassen.

Ich habe mich echt auf diesen schönen Landschaftslauf durch das nahe gelegene Naturschutzgebiet im Siebengebirge gefreut. Auch wenn ich nicht gezielt darauf vorbereitet war, hatte ich schon Ambitionen zumindest besser abzuschneiden als noch 2016. Damals bin ich den im Zuge der Vorbereitung zum Sahara Race gelaufen. Wir haben das gemeinsam als Little Desert Runners Club gemacht. Ich hatte also gute Erinnerungen an diesen Lauf.

Diesmal habe ich mir eine Durchschnittspace von 4:30 min/km vorgenommen. Ich kannte meine Form ja so ungefähr vom Platinman, der 4 Wochen vorher stattfand. Soviel zur Theorie. Problem an der Sache war, dass ich am Mittwoch vor dem Rennen eine leichte Magen Darm Grippe hatte. Das war aber eigentlich schon wieder OK. Aber halt scheinbar nur eigentlich. Als ich nämlich am Morgen, oder soll ich sagen mitten in der Nacht, um halb 7 aufstand, ging es meinem Magen gar nicht gut. Dicker Blähbauch. Ich dachte, das wird sich bis zum Start bestimmt wieder legen. Es wurde auch besser. Vor allem, nachdem ich zweimal… Ach lassen wir das.

Trotz der Toilettengänge und dem Abholen der Startunterlagen hatte ich noch Zeit mich nett mit zwei Bekannten aus den sozialen Netzwerken zu unterhalten. Grüße an Patrick und Steffen! Später kurz vor dem Start habe ich dann auch noch Angela aus dem LDRC getroffen. Schön dich wenigstens mal kurz kennengelernt zu haben!

Und dann ging es nach einer kurzen Warmlaufrunde auch schon los. Magen ganz OK, die Pace stimmt, Wetter passt. Läuft! Doch nach 1-2 km merke ich, dass es dem Magen immer schlechter geht. Läuft nicht mehr so gut aber ich halte die 4:30er Pace. Kurze Zeit später fängt auch der Kreislauf an nicht mehr ganz mitzuspielen. Es macht keinen Sinn. Trotzdem laufe ich noch einige Hundert Meter weiter in meiner Pace, die ich mir vorgenommen habe. Dann werde ich langsamer. Ich will versuchen in einem moderateren Tempo den Halbmarathon zu bestreiten. Aber auch das macht nicht wirklich Spaß und dem Magen gehts immer schlechter. Also abbrechen. Es hat keinen Sinn. Ich laufe noch bis zur ersten Verpflegungsstation und frage, wie ich am schnellsten zurück zum Startbereich komme. Am besten alles wieder genau so zurück. Für mich keine Option, weil ich mich im Wald verlaufen würde. Also an der Straße entlang. Es sind knapp 4km und ich sitze wieder in meinem Auto und überrasche meine Familie beim Frühstück. Hunger habe ich allerdings keinen. Ich lege mich hin und wir verbringen einen gemütlichen Familien Sonntag. Auch schön!

Platinman 2019

Freu mich auf morgen! Die Topo Athletic Schuhe kennen die Strecke schon. Das gute daran, sie werden bei dem Schlamm, der uns erwartet, nicht dreckig. Sind sie ja schon. Ansonsten laufe ich wie immer mit meinen Under Pressure Sox. Wettkampf Premiere hat dagegen die underpressure tight.

So, Platinman ist geschafft. Schee wars!!! Ich bin zufreiden. Auch wenn ich neben einem großen lachenden Auge auch mit einem kleinen weinenden Auge zurück schaue. Auf dem letzten Kilometer hatte ich Krämpfe, musste 3 mal kurz stehen bleiben und habe so 6 Plätze und knapp 3 Minuten verloren. Trotzdem bin ich mit dem Rennverlauf sehr zufrieden. Zielzeit 2:21:56 Ich war an meinem Limit. Mehr war heute nicht drin. Platz 43, Platz 10 in meiner Altersklasse. Schöne Veranstaltung mit echt brutalen Anstiegen und teilweise schwierigem Gelände vor allem wegen schlammigen Passagen. Trailrunning wie es sein muss. Top!

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